Anfangs der 70er-Jahre übernahm, nach
Auflösung der kath. Jungmannschaft, die neu gegründete
Christliche Jugendbewegung Uznach (Chjbuz) das Organisieren
des alljährlichen Klausens. Die Klausaktion stand dabei
selber nicht mehr im Rampenlicht dieser Jungendbewegung. Das
zeitaufwändige Organisieren der Klausaktion wurde meist ad
hoc und nicht dauerhaft auf die Beine gestellt. An Nachwuchs
fehlte es nicht. In dieser Phase rekrutierten sich die
Schmutzlis vor allem durch Jungwachtleiter und Mitglieder des
Chjbuzes. Das viele Auf und Ab, verbunden mit Wechseln an der
Spitze des Chjbuzes, stellte keine Zukunft mehr dar. Die
damaligen aktiven Klausner begehrten nach einer Änderung.
Anfang Juni 1984 setzte sich dann ein Organisationsteam mit
Anton Betschart, Walter Dieziger, Willy „Gagi“-Galey,
Ernesto Ghenzi, Roman Glaus, Rochus Milz und Armando Resegatti zusammen. Ziel dieser
Verbindung war es, die Klausaktion in eine feste und
nachhaltige Organisation, in Form eines Vereines, zu führen.
In etlichen Sitzungen wurden um den Inhalt der Statuten
gerungen und gefeilscht. Mit dem Chjbuz wurden die Formalitäten
geregelt und mittels eines Übernahme-Vertrages wurden die
Klaus- und Schmutzligewändern samt Utensilien übernommen.
Ein Logo wurde durch Ernesto Ghenzi gezeichnet und gestaltet,
welches u.a. heute noch Bestand hat. Mit Josef Brändle als
Materialverantwortlicher und natürlich mit Edgar Jud (Coiffeurmeister) als Schminker, konnten Eckpfeiler gewonnen
werden. Die damaligen Schmutzlis und Klausner wurden
eingeladen.